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K 126 - Ausbau zwischen Hochscheid und Stipshausen

Die Bauarbeiten zum Bestandsausbau der Fahrbahn zwischen den Ortslagen Hochscheid und Stipshausen beginnen ab Montag, 20 Juli.

Im Rahmen der Sanierung wird der asphaltgebundene Straßenoberbau im Hocheinbau verstärkt. Dabei erfolgt der Einbau einer neuen Asphalttrag- und Asphaltdeckschicht auf der bestehenden Asphaltoberfläche, wodurch die Straße insgesamt um einige Zentimeter an Höhe gewinnt. Zudem werden die Bankette beidseitig zweilagig neu hergestellt sowie die angrenzenden Wirtschaftswege an die neuen Höhen angepasst.

Da der Streckenabschnitt der K 126 durch ein Wasserschutzgebiet der Schutzzone II verläuft, stellen die erhöhten Anforderungen an den Gewässerschutz einen besonderen Schwerpunkt der Maßnahme dar. Hierzu wird eine monolithische Bordanlage im Gleitschalungsbau hergestellt, die künftig das Oberflächenwasser der Fahrbahn fasst und über Straßenabläufe ableitet. Das Oberflächenwasser wird anschließend über eine erstmals hergestellte Transportleitung mit einer Länge von rund 1.200 m zu einer neu zu errichtenden Abscheideranlage mit integriertem Sedimentationsbecken geführt.

Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite muss die Maßnahme aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen sowie aufgrund der Vorgaben der Verkehrssicherung unter Vollsperrung durchgeführt werden. Dies ermöglicht zugleich eine verkürzte Bauzeit und eine qualitative Ausführung der Arbeiten.

Die Umleitung erfolgt ab Hochscheid über die K 74 nach Horbruch sowie über die L 190 durch Krummenau und Rhaunen, weiter über die L 162 nach Stipshausen. In Gegenrichtung erfolgt die Umleitung entsprechend. Die Verkehrsführung wird vor Ort ausgeschildert.

Nähere Informationen sowie Details zur Umleitungsstrecke sind dem Mobilitätsatlas Rheinland-Pfalz unter www.verkehr.rlp.de zu entnehmen (Umleitungsstrecke im seitlichen Menü unter „Einstellungen“ aktivieren).

Die Ausbaulänge der Baumaßnahme beträgt insgesamt rund 1,5 km. Die Bauarbeiten werden bei entsprechender Witterung voraussichtlich bis Ende Oktober 2026 andauern.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,4 Mio. Euro und werden vom Landkreis Bernkastel-Wittlich getragen. Darüber hinaus wird die Maßnahme durch das Land Rheinland-Pfalz bezuschusst.

Auftragnehmer ist die Firma Franz Lehnen GmbH & Co. KG aus Sehlem.

Der Landesbetrieb Mobilität Trier dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmenden für ihre Geduld, ihr Verständnis für die mit der Maßnahme verbundenen Einschränkungen sowie für ihre Rücksichtnahme im Baustellenbereich.

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