„Der Ausbau der Mehrener Straße ist eine wichtige Investition in die Verkehrsinfrastruktur der Stadt Daun. Wir verbessern die Verkehrssicherheit, erhöhen die Leistungsfähigkeit der Ortsdurchfahrt und schaffen eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Die Bauzeit wird Geduld erfordern, das Ergebnis wird sich jedoch langfristig für die Menschen vor Ort auszahlen“, sagte Verkehrsstaatssekretär Markus Wolf.
Die hohe Verkehrsbelastung unterstreicht die Bedeutung der Mehrener Straße für die Stadt Daun: Rund 12.000 Fahrzeuge nutzen die Ortsdurchfahrt täglich. In den kommenden zwei Jahren wird die Ortsdurchfahrt umfassend ausgebaut und an die heutigen Anforderungen angepasst. Geplant ist unter anderem die Verbreiterung der Fahrbahn an mehreren Stellen, zusätzliche Linksabbiegespuren, ein neuer Minikreisverkehr, markierte Radschutzstreifen sowie zwei neue Bushaltestellen.
„Ein Bauprojekt dieser Größenordnung im Herzen einer Stadt bringt zwangsläufig Herausforderungen für den Verkehr mit sich. Dank der vorausschauenden Planung des LBM Gerolstein wurde jedoch ein tragfähiges Verkehrskonzept entwickelt, um die Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner, Pendlerinnen und Pendler sowie die örtlichen Betriebe während der rund zweijährigen Bauzeit so gering wie möglich zu halten“, so Wolf.
Insgesamt werden rund 5,8 Millionen Euro in die Maßnahme investiert. Der Bund übernimmt als Baulastträger der Bundesstraße B 257 mit rund 4,6 Millionen Euro den überwiegenden Teil der Kosten und unterstreicht damit die überregionale Bedeutung des Projekts. Die Stadt Daun beteiligt sich mit rund 560.000 Euro am Ausbau der Gehwege, die Verbandsgemeinde Daun investiert rund 620.000 Euro in die Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitungen. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt den Ausbau der Gehwege zusätzlich mit einer Förderung in Höhe von rund 45.000 Euro.
