B 49 - Ausbau zwischen Koblenz-Moselweiß und Koblenz-Lay mit Anbau eines neuen Rad- und Gehweges

Seit März 2025 laufen die Bauarbeiten für den Ausbau der B 49 zwischen Koblenz-Moselweiß und Koblenz-Lay mit Anbau eines neuen Rad- und Gehweges. Mit diesem Ausbau und dem neuen Radweg wird die Anbindung der Ortslage Lay nach Koblenz aufgewertet und die Sicherheit – insbesondere für den Fahrradverkehr – deutlich erhöht. 

Aktueller Stand (Mai 2026)

Aufgrund zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen sowie eines zwischenzeitlichen Hochwasserereignisses verschiebt sich der finale Abschluss der B 49 zwischen Koblenz-Moselweiß und Koblenz-Lay mit Anbau eines neuen Rad- und Gehweges voraussichtlich auf Ende Oktober 2026.

Trotz der aktuellen zeitlichen Verschiebung kann die Gesamtmaßnahme weiterhin deutlich früher abgeschlossen werden als ursprünglich vorgesehen. Anfänglich war eine Bauzeit bis Frühjahr 2028 eingeplant. Durch die im vergangenen Jahr umgesetzte dreimonatige Verlängerung der Vollsperrung konnte der Bauablauf jedoch erheblich beschleunigt werden, so dass die Arbeiten nun bereits im Herbst 2026 ihren Abschluss finden werden.

Im Bereich des Prallhangs vor Lay sind die Arbeiten zur Sicherung der uferseitigen Bauwerke (Kolkschutz) inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Die dortigen Maßnahmen hatten infolge des erhöhten Bauumfangs sowie der Auswirkungen des Hochwassers zu Beginn des Jahres 2026 mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich vorgesehen.

Bauzeit

Die Baumaßnahme soll bis Oktober 2026 fertiggestellt sein. 

Baukosten

Die Auftragssumme beläuft sich auf insgesamt 18,8 Mio. Euro. 

Hierin sind neben den Kosten für den Anbau eines neuen Geh- und Radweges auch die Kosten für den Ausbau der Fahrbahn nebst Entwässerungsanlagen und Randbefestigungen sowie für die mosel- und bergseitigen Stützkonstruktionen enthalten.

Seit dem 15. Mai 2026 werden die Arbeiten in den angrenzenden Uferbereichen in Richtung Moselweiß fortgeführt. Die Fertigstellung dieses Bauabschnitts ist derzeit für Ende Juli 2026 vorgesehen.

Darüber hinaus laufen seit dem 18. Mai 2026 die Montagearbeiten für das neue moselseitige Geländer entlang der Strecke. Das Geländer wird auf einer Länge von rund 2,9 Kilometern errichtet. Der Abschluss dieser Arbeiten wird aktuell für Ende September 2026 erwartet.

Ab dem 1. Juni 2026 sollen zudem weitere Ausbauarbeiten beginnen. Hierzu zählen insbesondere:

  • die Montage der Schutzplanken, 
  • die Herstellung der Ösenankerzäune auf der Bergseite 
  • sowie die Ausgestaltung der Spitzbetonwände in Mauerwerksoptik.

Der Abschluss dieser Arbeiten ist nach derzeitigem Stand bis Ende Oktober 2026 vorgesehen.

Parallel hierzu werden die neuen Treppenanlagen im Bereich der bergseitigen Stützkonstruktionen hergestellt. In diesem Zusammenhang erfolgt auch die Entfernung des Graffitis an der neuen Gabionenwand im Bereich des Ortseingangs von Moselweiß.

Da mehrere Arbeiten aus Gründen der Verkehrsführung nicht gleichzeitig ausgeführt werden können und eine Vollsperrung der B 49 weiterhin vermieden werden soll, müssen die einzelnen Bauabschnitte zeitlich aufeinander abgestimmt umgesetzt werden. Die derzeit bestehende halbseitige Verkehrsführung auf dem gesamten Streckenabschnitt bleibt daher weiterhin erforderlich.

Hintergrund

Es haben sich auf der Strecke immer wieder gefährliche Situationen zwischen dem motorisierten Verkehr und Radfahrern bzw. Fußgängern ergeben. Diese Verkehrsgefährdung für die schwächeren Verkehrsteilnehmer kann nur durch den Anbau eines neuen Rad- und Gehweges beseitigt werden. Insbesondere durch die bauliche Trennung von Rad- und Gehweg und Fahrbahn wird eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit herbeigeführt. Mit dem Ausbau erfolgt außerdem ein weiterer Lückenschluss des von Metz bis Koblenz führenden Fernradweges entlang der Mosel. 

Der vorhandene Querschnitt der B 49 zwischen den Koblenzer Stadtteilen Moselweiß und Lay erfüllt im jetzigen Zustand nicht die an eine Bundesstraße gestellten Anforderungen. Neben vorhandenen Mängeln an der Fahrbahnoberfläche sind Entwässerungsanlagen teilweise nicht vorhanden oder in einem schlechten Zustand; auch die Randbefestigungen weisen einen Zustand auf, der die Verkehrssicherheit gefährdet. Weiter kommt hinzu, dass auch bei den vorhandenen bergseitigen Stützkonstruktionen in großen Bereichen die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist; höhere Stützmauern mussten teilweise schon provisorisch gesichert werden. Somit werden nun nahezu auf der gesamten Länge der Ausbaustrecke sowohl bergseitig, als auch moselseitig, neue Stützkonstruktionen erforderlich.

Die neuralgischen Punkte des Bauvorhabens, die die Verkehrsführung maßgeblich bestimmen, sind die beengten Platzverhältnisse an den beiden Ortseingängen von Moselweiß und Lay sowie die am Ortseingang Moselweiß vorhandene Gas-Hochdruckleitung, welche im Zuge des Ausbaus verlegt werden muss. Das Arbeiten unter Vollsperrung ist hier leider erforderlich. Die Vollsperrung erfolgt mit der Vorgabe, dass Einsatz- und Rettungsfahrzeugen möglichst stets die Baustelle passieren können.

Der LBM ist sich der verkehrlichen Auswirkungen der Baumaßnahme bewusst. Im Zuge einer Verkehrskoordinierung wurde von daher ein Umleitungskonzept in Zusammenarbeit u. a. mit Polizei, Feuerwehr, Integrierte Leitstelle Koblenz, ÖPNV-Vertreter sowie Vertreter der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, der Stadt Koblenz und der umliegenden Gemeinden entwickelt, welches auf die genannten Ausweichrouten abzielt und das den bestmöglichen Kompromiss aller bei der Baudurchführung zu berücksichtigenden Faktoren darstellt. 

Meldungen

Aufgrund zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen sowie eines zwischenzeitlichen Hochwasserereignisses verschiebt sich der finale Abschluss der B 49 zwischen Koblenz-Moselweiß und Koblenz-Lay mit Anbau eines neuen Rad- und Gehweges nach aktuellem Stand voraussichtlich auf Ende Oktober 2026.

Mit dem Ausbau der B 49 werden die Verkehrssicherheit entlang des Streckenabschnitts verbessert sowie die Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr zwischen Koblenz-Moselweiß und Lay nachhaltig aufgewertet. Der neue Rad- und Gehweg stellt künftig eine deutlich sicherere und attraktivere Verbindung entlang der Mosel dar.

Trotz der aktuellen zeitlichen Verschiebung kann die Gesamtmaßnahme weiterhin deutlich früher abgeschlossen werden als ursprünglich vorgesehen. Anfänglich war eine Bauzeit bis Frühjahr 2028 eingeplant. Durch die im vergangenen Jahr umgesetzte dreimonatige Verlängerung der Vollsperrung konnte der Bauablauf jedoch erheblich beschleunigt werden, so dass die Arbeiten nun bereits im Herbst 2026 ihren Abschluss finden werden.

Im Bereich des Prallhangs vor Lay sind die Arbeiten zur Sicherung der uferseitigen Bauwerke (Kolkschutz) inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Die dortigen Maßnahmen hatten infolge des erhöhten Bauumfangs sowie der Auswirkungen des Hochwassers zu Beginn des Jahres 2026 mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich vorgesehen.

Seit dem 15. Mai 2026 werden die Arbeiten in den angrenzenden Uferbereichen in Richtung Moselweiß fortgeführt. Die Fertigstellung dieses Bauabschnitts ist derzeit für Ende Juli 2026 vorgesehen.

Darüber hinaus laufen seit dem 18. Mai 2026 die Montagearbeiten für das neue moselseitige Geländer entlang der Strecke. Das Geländer wird auf einer Länge von rund 2,9 Kilometern errichtet. Der Abschluss dieser Arbeiten wird aktuell für Ende September 2026 erwartet.

Ab dem 1. Juni 2026 sollen zudem weitere Ausbauarbeiten beginnen. Hierzu zählen insbesondere:

  • die Montage der Schutzplanken, 
  • die Herstellung der Ösenankerzäune auf der Bergseite 
  • sowie die Ausgestaltung der Spitzbetonwände in Mauerwerksoptik.

Der Abschluss dieser Arbeiten ist nach derzeitigem Stand bis Ende Oktober 2026 vorgesehen.

Parallel hierzu werden die neuen Treppenanlagen im Bereich der bergseitigen Stützkonstruktionen hergestellt. In diesem Zusammenhang erfolgt auch die Entfernung des Graffitis an der neuen Gabionenwand im Bereich des Ortseingangs von Moselweiß.

Da mehrere Arbeiten aus Gründen der Verkehrsführung nicht gleichzeitig ausgeführt werden können und eine Vollsperrung der B 49 weiterhin vermieden werden soll, müssen die einzelnen Bauabschnitte zeitlich aufeinander abgestimmt umgesetzt werden. Die derzeit bestehende halbseitige Verkehrsführung auf dem gesamten Streckenabschnitt bleibt daher weiterhin erforderlich.

Es wird um Verständnis gebeten, dass der neue Rad- und Gehweg erst nach Abschluss sämtlicher Arbeiten innerhalb der Gesamtmaßnahme für den Verkehr freigegeben werden kann. Einen genauen Freigabetermin werden wir sodann nach Abschluss aller Arbeiten bekanntgeben.

Der LBM Cochem-Koblenz bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmern und Anwohnern für das bisherige Verständnis aufgrund von Einschränkungen im Verkehrsablauf.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung der Ortsgemeinde Lay am 26. Mai 2026 um 19.30 Uhr werden auch zwei Vertreter des LBM Cochem-Koblenz nochmals über den aktuellen Sachstand sowie die weiteren geplanten Arbeiten informieren. 
 

Die Ausbauarbeiten im Verlauf der B 49 zwischen Koblenz-Moselweiß und Koblenz-Lay, einschließlich des Anbaus eines neuen Rad- und Gehweges, schreiten planmäßig voran.

Für den weiteren Baufortschritt werden ab dem 19. April  folgende Anpassungen in der Baustellenverkehrsführung erforderlich: 

In der Ortslage Lay wird die bestehende Ampelregelung auf einen rund 500 Meter langen Baustellenabschnitt ausgeweitet. 

Innerhalb dieses Bereichs finden parallel Arbeiten zur Sicherung der Moseluferböschung statt, bei denen Wasserbausteine eingebracht und miteinander verklammert werden. 

Die Legiastraße in Koblenz-Lay bleibt voraussichtlich noch bis Mitte Mai für den Verkehr gesperrt. 

Auch im Bereich von Koblenz-Moselweiß beginnen sodann – analog zum Bauabschnitt in Lay – Arbeiten zur Befestigung des Uferbereichs mit Wasserbausteinen auf einer Länge von rund 70 Metern. 

Für die Dauer dieser Arbeiten wird eine halbseitige Verkehrsführung eingerichtet; der Verkehr wird auch hier mittels Ampelanlage geregelt.

Der Baustellenbereich wird entsprechend dem Baufortschritt abschnittsweise in Richtung Lay verlagert, so dass es entlang der Strecke zu wechselnden Verkehrsführungen kommen kann.

Im mittleren Abschnitt der Baumaßnahme werden zudem die bergseitigen Spritzbetonarbeiten abgeschlossen. Hierfür sind keine zusätzlichen verkehrlichen Einschränkungen erforderlich.

Die Fahrstreifen werden in diesem Abschnitt unter Mitnutzung des künftigen Rad- und Gehweges am Baufeld vorbeigeführt. 

Diese zusätzlichen Verkehrsführungen werden voraussichtlich bis Mitte Juni 2026 benötigt. Über die sich daran anschließenden Verkehrsregelungen im Baustellenbereich wird nach Baufortschritt gesondert informiert.  

Aktuelle Informationen hierzu, insbesondere zur Verkehrsführung, können dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden. 

Der optimierte Bauablauf trägt weiterhin dazu bei, die Maßnahme möglichst im Laufe des Sommers abzuschließen und die Strecke wieder für den Verkehr freigeben zu können.

Der LBM Cochem-Koblenz dankt nochmals allen Verkehrsteilnehmern und insbesondere auch den Anwohnern für das Verständnis aufgrund von Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

Das landesweit bedeutende Infrastrukturprojekt zur Erneuerung der B 49 zwischen Koblenz-Moselweiß und Koblenz-Lay mit Anbau eines neuen Rad- und Gehweges macht große Fortschritte: Der Verkehr auf der B49 kann im entsprechenden Abschnitt bald wieder fließen, da die Vollsperrung in der kommenden Woche aufgehoben werden kann.

Die Bauzeit der Gesamtbaumaßname verkürzt sich zudem um knapp zwei Jahre, von Frühjahr 2028 auf Sommer 2026. Das ist dem erhöhten Arbeitseinsatz zu verdanken, der aufgrund der Vollsperrung umgesetzt werden konnte. Die notwendigen zusätzlichen Mittel wurden vom Bund bereitgestellt.

„Die deutliche Bauzeitverkürzung um fast zwei Jahre ist ein großer Gewinn für die Region. Mein Dank gilt den ausführenden Baufirmen, die mit hohem Einsatz und großer Flexibilität gearbeitet haben, sowie den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern, die die Einschränkungen während der Vollsperrung geduldig mitgetragen haben. Dafür dauert die Baustelle nun insgesamt sehr viel kürzer! Nicht zuletzt gilt mein Dank auch dem LBM Cochem-Koblenz, der die Maßnahme federführend betreut und hervorragend koordiniert hat. Wir schaffen hier eine moderne, sichere und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur, die Koblenz und die umliegenden Gemeinden nachhaltig entlasten wird“, betonte Schmitt.

Aktuell werden nach Angaben des LBM auf der gesamten Strecke die Asphaltarbeiten ausgeführt; diese sollen bis zum Ende der 50. KW abgeschlossen sein. Der LBM teilt ebenso mit, dass ab dem Morgen des 15. Dezember die B 49 dann wieder im Begegnungsverkehr befahren werden kann. Einschränkungen gelten leider noch für den Schwerverkehr, der weiterhin großräumig umgeleitet werden muss. Die Absturzsicherungen am neuen Rad- und Gehweg sollen im Frühjahr 2026 montiert werden, so dass dieser nach Freigabe voraussichtlich ab Sommer 2026 befahren werden kann.

Nach der Winterpause werden die Arbeiten unter bereichsweise halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung fortgesetzt. Die Restarbeiten sollen bei planmäßigem Verlauf Anfang des 3. Quartals 2026 zum Abschluss kommen. Die Verkehrsfreigabe ist ab Juli 2026 vorgesehen.

Die seit dem 10. März 2025 bestehende Vollsperrung im Verlauf der B 49 zwischen Koblenz-Moselweiß und Koblenz-Lay zum Ausbau des Streckenabschnitts nebst Anbau eines neuen Rad- und Gehweges wird bis Mitte Dezember 2025 fortgeführt.

Nach derzeitigem Stand wird der Streckenabschnitt insgesamt ab dem 15. Dezember 2025 wieder für den Verkehr freigegeben. 
Anlässlich des Layer Weinfestes am letzten Wochenende im September 2025 wird eine einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung nebst einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h im Bereich der Baustelle angeordnet und eingerichtet.

Durch die Fortführung der Vollsperrung um knapp drei Monate wird eine erhebliche Verkürzung der Gesamtbauzeit erreicht. 
Während zunächst die Planungen vorsahen, dass die Baumaßnahme insgesamt bis Sommer 2028 andauern sollte, können die Arbeiten durch die dreimonatige Fortführung der Vollsperrung im Sommer 2026 zum Abschluss gebracht werden. Durch das große Engagement – Personal- und Geräteeinsatz - der ARGE-Partner Günter Alsdorf GmbH & Co. KG aus Neuwied, Fritz Meyer GmbH aus Altenkirchen und Sidla & Schönberger GmbH aus Schöllnach wäre nach aktuellem Stand ein Bauende voraussichtlich im Herbst 2027 möglich gewesen. Nicht zuletzt auch die bisher gute Witterung hat dazu beigetragen, dass die Baumaßnahme sehr gut vorangeschritten ist.

Nach der Winterpause stehen noch restliche Arbeiten, wie z. B. das Montieren der Geländer, an. Diese sollen – sofern es die Witterung zulässt – Ende Januar/Anfang Februar 2026 starten.

Mit Abschluss aller Restarbeiten wird sodann auch der neue Rad- und Gehweg entlang der B 49 moselseitig auf einer Länge von insgesamt ca. 2.850 Metern für den Verkehr freigegeben. Dieser verläuft künftig auf rd. 216 Metern vom Ortsausgang Lay in Richtung Koblenz auf einem sog. Kragarm über die Mosel; auch im Bereich des Moselweißer Ortsausgangs werden die Radfahrer dann über einen solchen Kragarm auf einer Länge von 108 Metern geführt.

Aktuelle Informationen hierzu, insbesondere zur Verkehrsführung, können stets dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden.

„Mit diesem optimierten Bauablauf reduzieren wir die Auswirkungen für jeden einzelnen Verkehrsteilnehmer, da die Strecke vorzeitig wieder freigegeben werden kann. 
Wir danken nochmals allen Verkehrsteilnehmern und insbesondere auch den Anwohnern für das Verständnis aufgrund von Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 
Mit Fertigstellung der Baumaßnahme wird die verkehrliche Infrastruktur im Landkreis Mayen-Koblenz weiter systematisch verbessert“, so Bernd Cornely, Leiter des für das Projekt verantwortlichen LBM Cochem-Koblenz. 

Am 10. März 2025 starten die eigentlichen Ausbauarbeiten im Verlauf der B 49 zwischen Koblenz-Moselweiß und Koblenz-Lay mit Anbau eines neuen Rad- und Gehweges unter Vollsperrung des gesamten Streckenabschnitts. Die Vollsperrung wird aller Voraussicht nach bis zum 24. September 2025 andauern.

Somit konnte die ehemals geplante Vollsperrungsdauer von acht Monaten in Abstimmung zwischen den beauftragten Baufirmen und dem LBM um ca. 1,5 Monate verkürzt werden.

Nach der Vollsperrungsphase wird der Streckenabschnitt für die weiteren Bauabschnitte halbseitig gesperrt; die Verkehrsführung erfolgt mittels Ampelanlage.

Die Baumaßnahme insgesamt soll bis zum Sommer 2028 ihren Abschluss finden.

Aus bautechnischen Gründen und aus Gründen der Arbeitssicherheit müssen die Arbeiten im ersten Bauabschnitt unter Vollsperrung erledigt werden.

Dies gilt für den gesamten Straßenverkehr und somit auch für den ÖPNV, die Schülertransporte für Gewerbetreibende und für den Radverkehr. 

Die Vollsperrung erfolgt lediglich mit der Vorgabe, dass Einsatz- und Rettungsfahrzeugen möglichst stets die Baustelle passieren können.

Insbesondere an den Ortseingängen von Moselweiß und Lay verbleibt keine ausreichende Fahrbahnbreite neben dem Baubereich, um den Straßenverkehr gefahrlos an der Baustelle vorbeiführen zu können. Auch die Verlegung der vorhandenen Gas-Hochdruckleitung von Moselweiß in Richtung Lay führt dazu, dass auch in diesem Streckenabschnitt keine ausreichende Fahrbahnbreite neben dem Baufeld vorhanden ist.

Zum Schutz der Verkehrsteilnehmenden und des Baustellenpersonals hat der LBM bei Baustellen bundesweit verbindliche Regelungen zu beachten.

Weitere Informationen zum Baustellenmanagement können der Homepage des LBM unter dem nachfolgenden Link entnommen werden.  

Baustellenmanagement . Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz

Während der Vollsperrung stehen den Verkehrsteilnehmern ab Lay folgende Ausweichrouten zur Verfügung:

  • B 49 bis zur Moselgoldbrücke bei Kobern-Gondorf, von dort weiter auf der anderen Moselseite über die B 416
  • B 49 bis zum Autobahnzubringer Dieblich, von dort weiter über die A 61 und B 9
  • B 49 bis zur L 208 (Kondertal), von dort weiter über die B 327 (Hunsrückhöhenstraße)

Das für den Bustransfer verantwortliche Unternehmen hat einen Shuttlebetrieb zwischen Lay und Dieblich vorgesehen. In Dieblich erfolgt dann der Umstieg auf die Linie 31.

Der LBM ist sich der verkehrlichen Auswirkungen der Baumaßnahme bewusst. Um die Auswirkungen möglichst gering zu halten wurde ein Umleitungskonzept entwickelt, das den bestmöglichen Kompromiss aller bei der Baudurchführung zu berücksichtigenden Faktoren darstellt. Verkehrliche Auswirkungen von Baumaßnahmen sind im Regelfall jedoch leider nicht gänzlich zu vermeiden.

Die Auftragssumme beläuft sich auf insgesamt 18,8 Mio. Euro.

Hierin sind neben den Kosten für den Anbau eines neuen Geh- und Radweges auch die Kosten für den Ausbau der Fahrbahn nebst Entwässerungsanlagen und Randbefestigungen sowie für die mosel- und bergseitigen Stützkonstruktionen in dem hier in Rede stehenden Streckenabschnitt im Verlauf der B 49 enthalten.

Aktuelle Informationen, insbesondere auch zur Verkehrsführung, können kurz vor Beginn der Arbeiten dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden.

Der LBM Cochem-Koblenz dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anwohnern für das Verständnis aufgrund von Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

 

Hintergrund:

Der vorhandene Querschnitt der B 49 zwischen den Koblenzer Stadtteilen Moselweiß und Lay erfüllt im jetzigen Zustand nicht die an eine Bundesstraße gestellten Anforderungen.

Neben vorhandenen Mängeln an der Fahrbahnoberfläche, den Entwässerungsanlagen und den Randbefestigungen stellt insbesondere die unzureichende Querschnittsbreite für den Geh- und Radverkehr eine erhebliche Unfallgefahr dar. So ergeben sich immer wieder gefährliche Situationen zwischen dem motorisierten Verkehr und Radfahrern bzw. Fußgängern. Diese Verkehrsgefährdung für die schwächeren Verkehrsteilnehmer kann nur durch den Anbau eines neuen Rad- und Gehweges beseitigt werden. Insbesondere durch die bauliche Trennung von Rad- und Gehweg und Fahrbahn wird eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit herbeigeführt. Mit dem Ausbau erfolgt außerdem ein weiterer Lückenschluss des von Metz bis Koblenz führenden Fernradweges entlang der Mosel. 

Projektinformationen

Die Vollsperrungsphase ist seit Dezember 2025 abgeschlossen. Seitdem wird abschnittsweise gebaut, der Verkehr kann unter Ampelregelung auf der B 49 an der Baustelle vorbeifahren. 

Insgesamt umfasst die Baumaßnahme auch die Anlage eines neuen Rad- und Gehweges mit einem Schutzstreifen zur B 49. Hierfür sind folgende Arbeiten erforderlich:  

Neue bergseitige Stützkonstruktionen:

ca. 2.900 m³ Gabionen 
ca. 2.500 m² rückverankerte Spritzbetonwände  
ca. 175 m² Stützwände

Künftige moselseitige Stützkonstruktionen:

ca. 108 m Kragarm mit Flachgründung 
ca. 216 m Kragarm mit Tiefgründung (Verpresspfähle) 
ca. 1.375 m Randbalken mit Flachgründung 
ca. 624 m Randbalken mit Tiefgründung (Verpresspfähle)

Entwässerung: 

ca. 4.250 m Entwässerungsleitungen 
ca. 125 Stück Straßenabläufe  
ca. 18 Schächte 

Straßenbau: 

ca. 35.000 m² Asphaltbefestigungen  
ca. 3.125 m Bordsteine

Schutzeinrichtungen: 

ca. 2.750 m Stahlschutzplanke 

Geländer: 

ca. 2.800 m Füllstabgeländer