B 42 – Radwegebau zwischen Lahnstein und der Landesgrenze zu Hessen

Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Landesbetrieb Mobilität Diez (LBM), plant entlang der Bundesstraße 42 den Lückenschluss der rechtsrheinischen Radwegeverbindungen zwischen Lahnstein und der hessischen Landesgrenze. 

Grundlage für die die Planungen ist der im November 2017 vom Landesministerium des Inneren und für Sport Rheinland-Pfalz genehmigte und somit rechtsverbindliche regionale Raumordnungsplan Mittelrhein-Westerwald. 

Die Radwege im Rheintal werden hierin als „Herzstück der europäischen Radwanderwege“ festgestellt und sind daher „vorrangig zu verwirklichen“. Der Ausbau der Radwegeverbindung sei „zeitnah fertigzustellen und umzusetzen“ (Maßnahme Z190).

Auf einer Gesamtlänge von 37 Kilometern werden 16 Abschnitte umgesetzt. Acht Abschnitte (25 Kilometer) sind bereits abgeschlossen. Der Abschnitt A, Ortsdurchfahrt Osterspai, befindet sich seit Juni 2026 in der Umsetzung, Abschnitt B, Ortsdurchfahrt Kestert, seit Mitte August 2026.  Weitere sechs Abschnitte (rd. 9  Kilometer) sind aktuell in Planung.  Diese sechs Abschnitte werden in fünf Projekten zusammengefasst. 

Randbedingungen zur Bauausführung
Im Jahr 2029 wird die Bundesgartenschau im Unesco-Welterbegebiet „Oberes Mittelrheintal“ stattfinden. 

Es ist vorgesehen, dass fünf Abschnitte bis 2029 verwirklicht werden, um eine positive Ausstrahlungswirkung für die Gemeinden und den touristischen Verkehr zu ermöglichen. Die Radwegeabschnitte  Ortsdurchfahrt Osterspai sowie Ortsdurchfahrt Kestert sind MItte 2026 in den Bau gestartet. Anfang 2027 sollen die Abschnitte am Loreleyfelsen sowie der Abschnitt Loreley bis Roßsteinkurve folgen. Als letzter Abschnitt soll der Baubeginn des Radweges auf dem Leinpfald zwischen Wellmich und St. Goarshausen folgen, ebenfalls 2027. Die Planungen der übrigen Abschnitte werden ebenfalls mit Hochdruck vorangetrieben. 

Das rechtsrheinische Mittelrheintal mit der B 42 ist von engen baulichen und geologischen Verhältnissen geprägt. Der Rhein und die ortsseitigen Felshänge sorgen in Kombination mit den engbebauten Ortschaften dafür, dass der Bauablauf sehr aufwändig und detalliert geplant werden muss.

Neben der Bundesgartenschau führt die Deutsche Bahn derzeit umfassende Sanierungsarbeiten an ihren Anlagen durch. Die sogenannte Generalsanierung im Mittelrheintal findet in der zweiten Jahreshälfte 2026 statt. Saniert werden alle Gleisanlagen, Bahnübergänge, Bahnhöhe, uvm. In dieser Zeit ist die rechtsrheinische Bahnstrecke voll gesperrt. Es ist ein Schienenersatzverkehr für die B 42 vorgesehen. Aus diesem Grund ist es dem Landesbetrieb Mobilität in dieser Zeit nicht möglich, Vollsperrungen auf der Bundesstraße auszuweisen. Es kommt daher zu einem erhöhten Aufwand an organisatiorischen Aufgaben in Bezug auf die Erstellung der Verkehrskonzepte und der Bauabläufe.
 

Daten und Fakten

16 Maßnahmen
Gesamtlänge 37 km

Bereits abgeschlossen: 
8 Maßnahmen auf 25 km

In Bau:
2 Maßnahmen, rd. 2 km

In Planung: 
6  Maßnahmen auf r. 9 km

Pressemeldungen

Der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Markus Wolf hat gemeinsam mit dem Referatsleiter Bundesfernstraßen Südwest des Bundesministeriums für Verkehr, Marcus Elsing, den symbolischen Spatenstich für den Ausbau der Ortsdurchfahrten und Radwege in Kestert und Osterspai (Rhein-Lahn-Kreis) im Zuge der Bundesstraße B 42 gesetzt. Die Bauarbeiten sollen bis Dezember 2028 abgeschlossen sein und damit rechtzeitig vor Beginn der Bundesgartenschau 2029 fertiggestellt werden.

„Mit dem heutigen Spatenstich geben wir den Startschuss für ein wichtiges Infrastrukturprojekt im Mittelrheintal. Der Ausbau der Ortsdurchfahrten und Radwege stärkt die Mobilität in der Region und schließt eine wichtige Lücke in der Radwegeverbindung entlang des Rheins. Davon profitieren die Menschen vor Ort ebenso wie die vielen Gäste, die das Mittelrheintal mit dem Fahrrad entdecken. Mit Blick auf die Bundesgartenschau 2029 investieren wir damit in eine zukunftsfähige Infrastruktur, die weit über das Großereignis hinaus Bestand haben wird“, sagte Staatssekretär Markus Wolf.

Nachdem die bauvorbereitenden Planungen durch den Landesbetrieb Mobilität abgeschlossen und die Finanzierung durch den Bund gesichert waren, konnten im Juni dieses Jahres bereits die Arbeiten in der Ortsdurchfahrt Osterspai beginnen. Mitte August starten auch die Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Kestert.

Im Zuge der Gesamtmaßnahme werden die Ortsdurchfahrten umfassend modernisiert. Durch eine klare Trennung von Kfz- und Radverkehr wird die Verkehrssicherheit weiter erhöht und ein besserer Verkehrsfluss ermöglicht. Darüber hinaus werden neue Querungshilfen geschaffen, die das sichere Überqueren der Bundesstraße erleichtern. Parallel dazu erneuern die Ortsgemeinden ihre Gehwege, während die Verbandsgemeindewerke Loreley die Kanal- und Wasserleitungen im Ausbaubereich modernisieren.

Die Gesamtkosten für die Ortsdurchfahrt Osterspai belaufen sich auf rund 9,8 Millionen Euro. Für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Kestert sind rund 12,5 Millionen Euro veranschlagt. Der Bund stellt als Baulastträger der Bundesstraße B 42 insgesamt rund 21 Millionen Euro für beide Maßnahmen bereit. Die Ortsgemeinden Osterspai und Kestert investieren zusätzlich rund 670.000 Euro beziehungsweise 160.000 Euro in die Erneuerung ihrer Gehwege. Die Verbandsgemeindewerke Loreley tragen die Kosten für die Erneuerung der Kanal- und Wasserleitungen in Höhe von rund 610.000 Euro.
 

Der Landesbetrieb Mobilität Diez informiert, dass die Bauarbeiten zum Ausbau der Bundesstraße B42 in Kestert ab Montag,  10. August 2026, beginnen werden. 

Die Bundesstraße wird auf einer Gesamtlänge von etwa  1.200 Metern in enger Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Kestert sowie den Verbandsgemeindewerken Loreley ausgebaut. Der Ausbau erstreckt sich ungefähr von der Zufahrt zur Eisenbahnstraße (Südzufahrt Kestert) bis zum nördlichen Ortsende, in Richtung Kamp-Bornhofen. Dabei werden die gesamte Fahrbahn einschließlich des Unterbaus erneuert. Im Rahmen des Ausbaus erfolgt die Herstellung einer einheitlichen Regelfahrbahnbreite von 7,00 m (inkl. Rinnenanlagen) zuzüglich Kurvenverbreiterungen. Der rheinseitig geplante Radweg wird mit einer Regelbreite von 2,50 m + Sicherheitsstreifen hergestellt.
Ab der Rheinstraße 71 bis in Höhe der geplanten Fahrbahnverschwenkung am Ortsende wird ortsseitig der Gehweg im Auftrag und auf Kosten der Ortsgemeinde erstmalig neu hergestellt.

Darüber hinaus planen die Verbandsgemeindewerke Loreley die Erneuerung einiger Schieberkreuze im Bereich der Wasserleitung und Erneuerung einzelner Schachtbauwerke und einiger Kanal-Hausanschlussleitungen. Mit dem Ausbau der B 42 bleibt das vorhandene Leitungsnetz der VG Loreley unberührt. Es erfolgen lediglich höhntechnische Anpassungen der Schächte, Schieber und Hydranten an die neu geplante Höhenlage der Bundesstraße. 

Die Bauarbeiten im Bereich der B 42 sind in drei Teilbauabschnitten auszuführen. Das beauftrage Bauunternehmen wird mit den Arbeiten im dritten Teilabschnitt, ab dem Einmündungsbereich Eisenbahnstraße/Bergweg bis Obergasse, beginnen. Hier werden die Arbeiten unter wechselseitiger halbseitiger Sperrung mittels Ampelanlage durchgeführt.

In den ersten Arbeitstagen ab Montag, 10. August, wird die Baustelle durch die ausführende Baufirma eingerichtet und mit dem Abfräsen der vorhandenen Asphaltfläche begonnen.

Ab Januar 2027 sollen dann die Arbeiten im 1. Bauabschnitt, von Eisenbahnstraße (Ortsmitte) bis  zum nördlichen Ortsende, in Richtung Kamp-Bornhofen  (L=rd.  360 m) unter Vollsperrung, fortgeführt werden. Aufgrund der beengten Raumverhältnisse können in diesem Bereich die Arbeiten zur Herstellung des auskragenden Radweges, der Fahrbahn u.a. nicht unter halbseitiger Sperrung erfolgen. Die Vollsperrung soll hier 6 Monate andauern. Der Verkehr wird in diesem Zeitraum großräumig bereits ab Braubach über die Landesstraße 335 via Dachsenhausen, Miehlen in Richtung St. Goarshausen umgeleitet (Bundesstraße 274 ab Naststätten).

Direkt betroffene Anlieger, welche innerhalb des Baufeldes wohnen, ist es generell möglich ihr Anwesen zu erreichen. Bei kürzeren Einschränkungen werden wir die betroffenen Haushalte rechtzeitig durch Handzettel informieren.

Sobald die Vollsperrungsphase abgeschlossen ist, werden wir bis auf Weiteres die Baumaßnahme unter halbseitiger Sperrung fortsetzen.
Aufgrund des aufwändigen Verkehrskonzepts und des Umfangs der Arbeiten wird die gesamte Bauzeit auf etwa zweieinhalb Jahre geschätzt.

Die Kosten für die Bundesrepublik Deutschland belaufen sich auf rd. 12 Millionen Euro. Das Auftragsvolumen der Ortsgemeinde Kestert liegt bei rd. 164.000 Euro und das Volumen der VG Loreley liegt bei 360.000 Euro. Zzgl. werden ca. 1,6 Millionen Euro von der Ortsgemeinde Kestert in die Gestaltung der Rheinuferanlage investiert.
Die Verkehrsteilnehmer werden nochmals gebeten, sich auf die Verkehrsbeeinträchtigung einzustellen. Verkehrsteilnehmer werden dazu gebeten, die großräumig ausgeschilderte Umleitung zu nutzen, Fahrten in Zeiten außerhalb der Spitzenzeiten zu verlagern oder Fahrten beispielsweise durch die Nutzung von Homeoffice zu vermeiden. Des Weiteren werden Gewerbebetriebe ebenfalls gebeten, sich auf die Verkehrseinschränkungen einzustellen und beispielsweise – sofern möglich - den Beginn der Schichten sowie den Lieferverkehr auf verkehrsarme Zeiten zu verlegen.  

Für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten sowie die notwendigen Umleitungen bittet der Landesbetrieb Mobilität Diez bereits im Voraus um Ihr Verständnis.

 Die Bauarbeiten zum Ausbau der Bundesstraße B42 in Osterspai werden ab Montag, 01. Juni beginnen.

Die Bundesstraße wird auf einer Gesamtlänge von etwa 950 Metern in enger Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Osterspai sowie den Verbandsgemeindewerken Loreley ausgebaut. Der Ausbau erstreckt sich ungefähr von der Zufahrt zur Filsenerstraße (Westzufahrt Osterspai) bis zum östlichen Ortsende im Bereich des Wohnmobilstellplatzes. Dabei werden die gesamte Fahrbahn einschließlich des Unterbaus erneuert. Im Rahmen des Ausbaus erfolgt die Herstellung einer einheitlichen Regelfahrbahnbreite von 7,00 m (inkl. Rinnenanlagen) zuzüglich Kurvenverbreiterungen. Der rheinseitig geplante Radweg wird mit einer Regelbreite von 2,50 m + Sicherheitsstreifen hergestellt.

Ab der Steinreuchstraße bis Rheinuferstraße 1a wird ortsseitig der Gehweg im Auftrag und auf Kosten der Ortsgemeinde neu ausgebaut.

Darüber hinaus planen die Verbandsgemeindewerke Loreley die Erneuerung einiger Schieberkreuze im Bereich der Wasserleitung und Erneuerung einzelner Schachtbauwerke und einiger Kanal-Hausanschlussleitungen. Mit dem Ausbau der B 42 bleibt das vorhandene Leitungsnetz der VG Loreley unberührt. Es erfolgen lediglich höhntechnische Anpassungen der Schächte, Schieber und Hydranten an die neu geplante Höhenlage der Bundesstraße.

Außerhalb der Ortslage von Osterspai, rheinabwärts, im Wiesenbereich zwischen B42 und Rhein, ca. Station 4,980 km bis 5,160 km, ist im Zuge des Ausbaues der OD Osterspai ferner die Herstellung eines „Retentionsraumes/-Mulde“ vorgesehen.

Die Bauarbeiten im Bereich der B 42 sind in drei Teilbauabschnitten auszuführen. Das beauftrage Bauunternehmen wird mit den Arbeiten im ersten Teilabschnitt, ab dem Einmündungsbereich Filsenerstraße bis Steinreuchstraße, beginnen. Hier werden die Arbeiten unter wechselseitiger halbseitiger Sperrung mittels Ampelanlage durchgeführt.

In den ersten Arbeitstagen ab Montag, 01. Juni, wird die Baustelle durch die ausführende Baufirma eingerichtet und Ersatzstellflächen vorbereitet. Dies erfolgt ohne große Einschränkungen für den Verkehr.

Ab Januar 2027 sollen dann die Arbeiten im 2. Bauabschnitt, von Steinreuchstraße bis ca. Lindenstraße (L=rd. 190 m) unter Vollsperrung, fortgeführt werden. Aufgrund der beengten Raumverhältnisse können in diesem Bereich die Arbeiten zur Herstellung der Stützwand, der Fahrbahn u.a. nicht unter halbseitiger Sperrung erfolgen. Die Vollsperrung soll hier 6 Monate andauern. Der Verkehr wird in diesem Zeitraum großräumig bereits ab Braubach über die Landesstraße 335 via Dachsenhausen, Miehlen in Richtung St. Goarshausen umgeleitet.

Direkt betroffene Anlieger, welche innerhalb des Baufeldes wohnen, ist es stets möglich ihr Anwesen zu erreichen. Bei kürzeren Einschränkungen werden wir die betroffenen Haushalte rechtzeitig durch Handzettel informieren.

Sobald die Vollsperrungsphase abgeschlossen ist, werden wir bis auf Weiteres die Baumaßnahme unter halbseitiger Sperrung fortsetzen.

Aufgrund des aufwändigen Verkehrskonzepts und des Umfangs der Arbeiten wird die gesamte Bauzeit auf etwa zweieinhalb Jahre geschätzt.

Die Kosten für die Bundesrepublik Deutschland belaufen sich auf rd. 8,9 Millionen Euro. Das Auftragsvolumen der Ortsgemeinde Osterspai liegt bei rd. 670.000 Euro und das Volumen der VG Loreley liegt bei 254.000 Euro. 

Die Verkehrsteilnehmer werden nochmals gebeten, sich auf die Verkehrsbeeinträchtigung einzustellen. Verkehrsteilnehmer werden dazu gebeten, die großräumig ausgeschilderte Umleitung zu nutzen, Fahrten in Zeiten außerhalb der Spitzenzeiten zu verlagern oder Fahrten beispielsweise durch die Nutzung von Homeoffice zu vermeiden. Des Weiteren werden Gewerbebetriebe ebenfalls gebeten, sich auf die Verkehrseinschränkungen einzustellen und beispielsweise – sofern möglich - den Beginn der Schichten sowie den Lieferverkehr auf verkehrsarme Zeiten zu verlegen.  

Für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten sowie die notwendigen Umleitungen bittet der Landesbetrieb Mobilität Diez bereits im Voraus um Ihr Verständnis.