Stichwortverzeichnis Bundesgartenschau 2011
Seilbahn als ergänzendes Verkehrsmittel und als BUGA-Attraktion
Die notwendigen Beförderungskapazitäten für die BUGA-Gäste, die nicht zu Fuß gehen können oder wollen, können komplett mit Bussen und Schiffen befördert werden. Allerdings soll ein weiteres leistungsfähiges Verkehrsmittel angeboten werden, dessen Benutzung als Highlight/Erlebnis empfunden wird und eine direkte Verbindung zwischen den BUGA-Kernbereichen darstellt.
Die Beförderung der BUGA-Gäste zwischen den Kernbereichen Schloss und Festung wird mit Schiffen oder der Seilbahn über den Rhein als zentrales positives Erlebnis der BUGA gestaltet.
Die Seilbahn ist voraussichtlich als temporäre Anlage geplant. Der Betreiber wird seine Kosten aus den Ticketeinnahmen decken (Betreibermodell wie bei EXPO 2000 Hannover, IGA 2003 Rostock und BUGA 2005 München). Das BUGA-Eintrittsticket schließt die Beförderung mit dieser Seilbahn nicht ein.
Die Standortwahl einer temporären Seilbahn ist noch mit verschiedenen Fachbehörden abzustimmen. Es stehen zur Zeit insbesondere eine direkte Variante (2 Stationen) vom Deutschen Eck zur Festung Ehrenbreitstein und eine „L-Lösung“ (3 Stationen) vom Deutschen Eck über das Ufer in Koblenz-Lützel oder vom Schloss über Rhein nach Ehrenbreitstein zur Festung in der Planungsdiskussion. Hierzu ist eine Detailplanung sowie ein vereinfachtes Raumordnungsverfahren notwendig,
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