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Kulturdatenbank Region Trier Trier / Mitte-Gartenfeld Geel Box |
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English Translation Automatic translation by translate.google.com Click here. Traduction francaise Traduction automatique de translate.google.com Cliquez ici. Als Ansichtskarte versenden: Hier können Sie die Bilder dieses Kulturobjekts an Freunde und Bekannte als elektronische Ansichtskarte versenden. Beschreibung Torbau der Domkurie ("Geel Box" = Gelbe Hose). Die spätbarocke Domkurie Domfreihof 2 erhielt um 1780 einen ungewöhnlichen Torbau: In dem sich zurückstaffelnden Rechtkant ist die Idee eines Propylons aufgegriffen, jener aus der Antike bekannten Eingangstore, die vor allem in der französischen Architektur der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts verbreitet waren. In ihrer strengen kubischen Form ist die sogenannte Geel Box darüber hinaus das einzige Beispiel des Revolutionsklassizismus in Trier. Die sparsam eingesetzten Ornamente bezeugen zugleich die Vertrautheit des Architekten mit dem Louis-Seize-Klassizismus. Ein hoher genuteter Bogen umfängt das Portal und das darüberliegende Fenster des Torwärterzimmers. Über dem Rahmen des Portals befindet sich ein schmaler Fries in Form eines Wellenbandes, des sogenannten laufenden Hundes. Das Fenster wird von zwei Triglyphen frankiert, die das Gesims tragen. Im Bogenfeld darüber befindet sich ein Medaillon, das ein Profilbildnis Julius Cäsars zeigt und von stilisierten Palmetten eingefasst ist. Das flache Walmdach wird von einer Steinbalustrade kaschiert. Vor der Balustrade, die wie der Fries und das Kranzgesims leicht verkröpft ist, steht eine girlandenumrahmte Kartusche mit dem Wappen des Bauherrn, des Trierer Chorbischofs Franz Freiherr von Hacke. Der Architekt des Torbaues ist unbekannt; eine (vermutete) Urheberschaft des Trierer Baumeisters Johann Anton Neurohr lässt sich nicht nachweisen. Die 1932 von Schweicher geäußerte Meinung, die "Geel Box" habe Ähnlichkeit mit Dessauer und Berliner Bauten, ist wenig überzeugend. In Typus und Form lassen sich vielmehr eine Reihe französischer Beispiele vergleichen, etwa der verwandte Torbau am Hotel Gouthière in Paris von Joseph Métivier (1780). Das Gebäude ist erhalten. Richard Hüttel Lage des Kulturobjekts (Gauss-Krüger-Koordinaten) R_gk: 2546383 H_gk: 5513579 Koordinaten beziehen sich auf die exakte Lage des Objekts Karte mit Detailinformationen Detailkarte Quelle Klassizismus in Trier. Photos aus der Sammlung Prof. Wilhelm Deuser. Katalog des Städtischen Museums Simeonstift Trier zur Ausstellung vom 21.1. bis 6.3.1994. Hrsg. Richard Hüttel und Elisabeth Dühr. Bild-Quelle Abbildung: Prof. Wilhelm Deuser, Sammlung Stadtarchiv Trier / Bildarchiv zur Kunst und Architektur http://www.fotomr.uni-marburg.de/ Internet http://www.museum-trier.de/ Sehenswürdigkeiten im Umkreis von: 2 km 5 km 10 km 15 km 20 km Suche nach verwandten Sehenswürdigkeiten: Alle Sehenswürdigkeiten der Kategorie Bau- und Kunstdenkmale/Wehrbauten, Befestigungen und militärische Anlagen/Stadtbefestigungen Alle Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde Trier Alle Sehenswürdigkeiten der Epoche Klassizismus Die Datenbank zum Mitmachen: Sie haben weitere Informationen und/oder Bilder zu diesem Kulturdenkmal oder zu anderen Kulturdenkmälern in der Region Trier. Wir freuen uns über alle weiteren Informationen. Bitte senden Sie uns eine e-mail an kulturdatenbank@web.de |
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